Hufrolle und Arthrose

Hufrolle und Arthrose

Ich habe mein Pferd Sam gekauft, als er drei Jahre alt war, heute ist er dreizehn. Er lief fast von Beginn an nicht gleichmäßig und stolperte oft. Mit fünf Jahren lautete die Diagnose Hufrollen Entzündung im Endstadium und schwere Arthrose auf beiden Vorderbeinen.

Sam bekam einen Hufrollenbeschlag (geschlossene Eisen mit Platte und Silikon). Entzündungshemmer und Schmerzmittel haben keinen Erfolg gebracht. Eine Heilpraktikerin hat ihn auf homöopathische Mittel eingestellt und eine Neuraltherapie gemacht. Drei Jahre lief er lahmfrei. Danach folgten zwei mal im Jahr Entzündungen der Hufrolle mit starker Lahmheit. Es half nur eine Kortisonspritze in die Hufrolle. Außerdem wurde Sam ein Muschelextrakt zugefüttert.

Im September 2004 habe ich ihn mit einer Huforthopädin nach Biernat auf barfuss umgestellt, da die Hufe vom Beschlagen sehr geschädigt waren. Die Hufqualität hat sich dadurch verbessert, der Huf ist wieder gut durchblutet und kann sich so stellen, wie mein Pferd es braucht.

Allerdings sind seit Mai 2002 folgende Probleme da: kein gleichmäßiges Laufen im Trab, insgesamt sehr kurze Tritte, den rechten Vorderfuss stellt er immer wieder nach vorne, um ihn zu entlasten. Laufen auf unebenem Boden fällt Sam sehr schwer, er hat Dreh- und Wendeschmerzen, kurzes Treten vorne links schon bei leichter Steigung. Als ich dann von Kompagnon Vet las, hatte ich Hoffnung auf Besserung.Ich habe Sam kinesiologisch testen lassen und bei einem Gewicht von 580kg bekam er 40ml Kompagnon Vet täglich über Möhren gefüttert (was ihm sehr gut schmeckt).

Nach drei Tagen verbesserte sich das Laufen im Trab und auf unebenem Boden, der Dreh- und Wendeschmerz wurde geringer. Nach fünf Wochen, bei gleicher Gabe, läuft er im Trab fast klar und auf unebenem Boden ohne Probleme, entlastet den rechten Fuss nur noch sehr selten (z.B. nach Überanspruchung oder wenn der linke Fuss huforthopädisch bearbeitet wird und sich das Gewicht auf dem rechten Fuss befindet), hat keine Dreh- und Wendeschmerzen mehr und sein Fell ist richtig glänzend geworden.

Zusätzlich habe ich beobachten können, das das Muskelzittern in den Vorderbeinen und wegknicken, welches beim Fressen immer auftrat, verschwunden ist. Ich hätte nie damit gerechnet, das es Sam noch einmal besser gehen könnte und bin gespannt, ob weitere Veränderungen stattfinden werden (wovon ich überzeugt bin).

 

Auf jeden Fall werde ich Kompagnon Vet weiterfüttern und weiterempfehlen.

 

Frau K. aus Burscheid

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